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13.04.12

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Die Knipserei

Schon meine Mutter hatte bei jeder Gelegenheit ihren alten Agfa Fotokasten zur Hand, so eine viereckige Kiste bei der es zwei Sucher hatte. Einen für Hoch- und einen für Querformat. Wenn ich mich recht erinnere war die Grösse der Fotos 9 cm x 13 cm natürlich Schwarzweiss mit so einem gezackten Rand.
Das einfügen des Films war eine Wahnsinnsarbeit, auspacken aus einer art Alufolie und dann das Einfädeln aufpassen, das ja kein Licht auf den Film kam sonst war alles hin.
Dann endlich das Fotografieren, einstellen hell oder dunkel und ja schauen, das man immer die Sonne im Rücken hatte. Darum hatten die meisten Motive ( Menschen ) so komisch verzerrte Gesichter weil sie von der Sonne geblendet wurden.

Von diesem Fotovirus wurde auch ich befallen, oder nennt man das beerbt. Meine erste Kamera war so eine kleine von Kodak. Mit der knipste ich Schulfreunde und –Freundinnen einfach alles was mir vor die Linse kam. Hin und wieder konnte ich sogar einen übertölpeln und ihm ein Foto für 20 Rp. andrehen. Ich versuchte es mit Hirsch und Reh, aber aus verständlichen Gründen war nie mehr als ein Baum oder eine Hecke zu sehen und ich musste immer lauthals erklären, wo nun das verflixte Vieh steht. Zu sehen war in den meisten Fällen nichts, aber in meiner Fantasie sah ich sogar Elefanten.

Nun die Zeit verging und aus meinem Ersparten wurde eine richtige Kamera gekauft. Eine Yashika Siegelreflex 35 mm mit Wechselobjektiv. Nun gehörte ich auch dazu und kam mir vor wie ein rasender Reporter. Allerdings ohne Mofa sondern mit einem alten klapprigen Fahrrad mit Rücktritt und einem Pneuficker ( Stöpselbremse ) auf das Vorderrad.
Es war auch die Zeit der Dia Fotografie Das Beste war Material waren die Filme von Kodak, Kodakchrome war das non Plus ultra. Nach meiner Meinung habe ich Wunderdias gemacht, nur konnte ich sie niemandem zeigen. Wer hatte denn schon Interesse an einem Diavortrag von Fridolin.
Diese Kamera begleitete mich durch die Rekrutenschule als Radfahrer in Winterthur, die UOS, der Feldweibelschule und dem anschliessenden Abverdienen. Unzählige Föteli von schlechten und schönen militärischem Erlebnisse wurden da festgehalten.

Auch in meinem weiteren Dasein war die gute alte Yashika immer dabei, bist dann das Zeitalter der Digitalkameras auch bei mir eintraf.
Zuerst eine Sony mit Flopydisketten und einem Wahnsinns Zoom optisch und digital. Aber bald gab dieser Kasten den Geist auf und sofort wurde eine Weitere angeschafft, natürlich schon viel besser ( laut Prospekt ), aber auch diese verabschiedete sich still und leise. Noch einmal versuchte ich mich mit einer Kompaktkamera, bis auch diese meinen Ansprüchen nicht mehr genügte.

Mittlerweile bin ich stolzer Besitzer einer Alpha700 Spiegelreflex von Sony, mit der sich hervorragende Ergebnisse erzielen lassen. Dazu gehören natürlich diverse Objektive vom Makro bis zum 500er Tele und Zubehör

Meine Aufnahmen brauche ich zur Hauptsache zum erstellen von Karten ( Glückwünsche, Weihnachten, Neujahr und vieles Andere )

Verwendung finden die Fotos auch zum Verzieren von Speise- und Getränkekarten und die Werbung von einem gemütlichen Landgasthaus in meinem Wohnort

 

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Stand: 13.04.12